Coronavirus: Würzburg – Silvester 2020 – Lockdown

Bildergalerie
Würzburg – ein Stadtspaziergang am Silvesternachmittag 2020 während des sogenannten harten Lockdowns.
Kamera: iPhoneXR


Zum Jahresende will ich nun doch noch einmal meine Heimatstadt Würzburg im Lockdown besuchen.

Egal ob man diesen Lockdown als light oder hard bezeichnet, um 14:30 ist hier bei – leichtem Nieselwetter – jegliche Magie verschwunden. Natürlich findet man immer wieder auch noch Menschen, die sich durch die Stadt bewegen, ansonsten ist es blankes Entsetzen bzw. Traurigkeit die mich beschleicht, wenn ich diverse persönliche Erinnerungsorte besuche.

Die Stadt Würzburg hat mittlerweile die Maskenpflicht während der Corona-Pandemie sehr gut ausgeschildert, gerade auch im Bereich der Alten Mainbrücke. Die meisten Passanten halten sich auch an die Vorgabe, gerade hier Maske zu tragen. Der Brückenschoppen wird endlich auch nicht mehr ausgeschenkt. Für gut 20% scheint die Maskenpflicht auf der Brücke dennoch nicht zu gelten. Warum sollte man sie auch beachten, wenn ich, obwohl ich regelrecht gesucht habe, nicht eine Ordungskraft um diese Zeit in der Stadt wahrnehmen konnte.

Schaut man sich das eine oder andere Schaufenster an, ist hier auch schon eine gewisse Kapitulation vor dem Online-Handel wahrnehmbar. Einige Einzelhändler haben auf diese Entwicklung rechtzeitig reagiert, für andere dürfte es schlichtweg zu spät sein.

Die Stadt Würzburg ist im Wandel, insbesondere für Fahrradfahrer wird seit einigen Momnaten erkennbar mehr getan. Doch ob Würzburg, wie andere Städte im übrigen auch, mittel- bis langfristig noch eine entscheidende Rolle im Warenhandel spielen wird, darf bezweifelt werden.

Ich hatte meine Spiegelreflexkamera mitgenommen.

Aufgrund des Nieselregens habe ich sie dann im Auto zurückgelassen und ausschließlich mit dem Smartphone fotografiert.

Leicht nachbearbeitet habe ich die Fotos anschließend mit Lightroom. Einige Fotos habe ich farbig belassen, die meisten jedoch in recht hartes SW überführt.

Es sind Bilder meiner Heimatstadt entstanden, die mich traurig stimmen.



© Gerald Langer