Konzentrationslager Buchenwald

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Konzentrationslager Buchenwald
Besuch mit Führung am 18. Dezember 2016

Muss man sich am 4. Advent den Besuch des einstigen Konzentrationslager Buchenwald „antun“?

Ja, wir hatten das Gefühl, dass wir uns diesen Ort des Schreckens in der Vorweihnachtszeit anschauen sollten.  Nebel, schlechtes Wetter, eine ergreifende Filmvorführung, bei der auch Überlebende des KZ zu Wort kommen, lassen uns sehr schnell andächtig werden.

Im Juli des Jahres 1937 begann die SS nach Rodung des Waldes mit dem Bau des Lagers, in dem schon bald politische Gegner, Juden, Sinti und Roma untergebracht und nicht selten auch ermordet wurden. Auch wenn Buchenwald kein Vernichtungslager, sondern ein Arbeitslager war, sollen hier über 56.000 Menschen in der Zeit von 1937 bis 1945 ermordet worden sein, bis die Amerikaner das Lager im April 1945 befreien und schockiert sind, was sie zu sehen bekommen.

Im benachbarten, etwa 10 Kilometer entfernten, Weimar will über Jahre hinweg niemand etwas mitbekommen haben, welches Grauen sich auf dem Ettersberg innerhalb der Zaunanlage und seiner Architektur des Grauens abgespielt hat?

Den Sowjets diente dieser Ort nach der Besetzung des deutschen Ostens bereits ab Juli 1945 als „Speziallager Nr. 2“!

„Nichts hat mich je so erschüttert wie dieser Anblick.“

(Dwight D. Eisenhower, Oberbefehlshaber der Alliierten Streitkräfte im April 1945)


Kurzbericht

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