München: Mit dem Kinderwagen über den Ostfriedhof
Während einer kurzen Abwesenheit unserer Tochter dürfen die Großeltern das Enkelkind über den benachbarten Ostfriedhof kutschieren.
Reisebericht mag vielleicht bei dem einen oder anderen Beitrag etwas hochtrabend klingen. Während des Urlaubs führe ich in den letzten Jahren regelmäßig Tagebuch, um mich später besser erinnern zu können. Bei älteren, länger zurückliegenden Reisen bemühe ich mein Erinnerungsvermögen nach Kräften.
Während einer kurzen Abwesenheit unserer Tochter dürfen die Großeltern das Enkelkind über den benachbarten Ostfriedhof kutschieren.
Es ist winterlich kalt. Gerne folgen wir dem Vorschlag, uns am Montagvormittag den benachbarten Stadtteil Haidhausen in München anzusehen. Wir fahren dazu mit der Straßenbahn bis zum Ostbahnhof und bewegen uns dann zu Fuß mit dem Kinderwagen weiter.
Und schon wieder ist ein Jahr vergangen.
Vor einigen Wochen hatte ich mich umgesehen, wo man in der Vorweihnachtszeit für einige Tage entspannen könnte. Dabei stieß ich auf den Gersfelder Hof, den meine Frau und ich schon vor ziemlich genau sechs Jahren besucht hatten.
Irgendwie muss ich mal wieder raus. Also entschließe ich mich, mit einem Nahverkehrszug nach Bamberg zu fahren. Auch im laufenden Monat habe ich schließlich mein Deutschlandticket.
Ein Jahr vergeht wie im Fluge. Noch schneller, wenn man sich im Ruhestand befindet, der so ruhig ja auch wieder nicht ist. Schon steht wieder Jazz & The City sounds in Salzburg an.
Heute fahre ich mit dem Deutschlandticket nach Frankfurt, um am Presserundgang „New Beginnings“ – Philippinische Fotografie teilzunehmen. Ich habe davor etwas Zeit, mich in der Stadt umzusehen. Über die Kaiserstraße laufe ich in Richtung Römer. Die besagte Veranstaltung beginnt erst gegen 11:00, das reicht jedenfalls für ein Nusshörnchen.
Die diesjährige Fortbildungsfahrt führt uns ab 7:45 vom Petersplatz 9 in Würzburg nach Aschaffenburg. Ich freue mich, dass ich nochmals dabei sein darf. Immerhin befinde ich mich schon in der sogenannten „Freistellungsphase der Altersteilzeit“.
Nach einigen Monaten wieder gezielt einige Tage Urlaub machen. Steht mir Urlaub als Quasi-Rentner übehaupt zu? Ist er denn nötig, wenn man nicht mehr beruftstätig ist?
Der für heute angekündigte Presserundgang zur Ausstellung I’M SO HAPPY YOU ARE HERE führt mich nach Frankfurt. Mit dem Deutschlandticket reise ich an. Im Zug treffe ich einen ehemaligen Arbeitskollegen aus dem Staatlichen Bauamt Würzburg.
Und schon wieder ist ein Jahr vorbei. Unser alljährlicher Treff in Igensdorf wurde bereits Ende Januar festgezurrt.