Kürnach: Spaziergang in der Wintersonne (03.03.2025)
Hätte nicht Michael gegen 15:15 an unserer Haustür geklingelt, wäre ich bei diesem schönen Wetter wohl im Haus geblieben.
Kürnach ist mein Wohnort. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass ich hier manches sehr mag, anderes für verbesserungswürdig halte.
Hätte nicht Michael gegen 15:15 an unserer Haustür geklingelt, wäre ich bei diesem schönen Wetter wohl im Haus geblieben.
Vielleicht habe ich mich erneut etwas voreilig für die heutige Seniorenwanderung entschieden. Aber wenn man, wie ich, die Bewegungsarmut derartig pflegt, muss man jede Chance ergreifen, um an die frische Luft zu kommen.
Es gibt diese Tage, die grau beginnen oder irgendwann ins „Grau“ kippen. Der heutige Montag zeichnet sich durch das genannte „Kippen“ aus.
Manchmal darf man nicht lange zögern und das Foto, das man jetzt machen kann, eben nicht auf irgendwann nachher verschieben.
Wer mich kennt, verbindet nicht unbedingt irgendwelche sportlichen Aktivitäten mit mir. Ich möchte auch nicht behaupten, dass ich mich heute extrem verausgabt habe. Es war aber deutlich mehr körperliche Aktivität als an sonstigen Tagen.
Der Vorschlag für einen Verdauungsspaziergang stammt nicht von mir, sondern erwartungsgemäß von meiner Frau.
Vier Wochen befinde ich mich nun im „Quasi-Ruhestand“. Die Zeit verrinnt schneller denn je. Was ich allerdings für nahezu unmöglich gehalten, ist nun eingetreten.
Es ist ungemütlich da draußen. Meine Frau kümmert sich, wie immer, um den Garten und saugt das Laub weg.
Mein erster Tag im Ruhestand. Ich versuche, es langsam anzugehen. Gestern ist viel passiert. Donald Trump wird nicht unerwartet erneut zum Präsidenten der USA gekürt, der deutliche Vorsprung zu Harris überrascht allerdings auch mich. Damit eigentlich genug grauenvolles Tagesgeschehen.