Hafensommer Würzburg
Zeitraum: 24.07. – 09.08.2026
Kamera: iPhone 15 Pro Max
Der Hafensommer liegt gerade hinter mir. Die Fotos sind weitgehend bearbeitet. Ich fühle mich regelrecht erschöpft. Vor allem die Temperaturen tagsüber haben mich gefordert. Die Hafentreppe glühte am frühen Abend meist noch etwas nach.
Früher hatte ich nach 17 Tagen Hafensommer am Ende doch auch ein gewisses Glücksgefühl. Im Moment bleibt es aus. Vielleicht kommt es ja noch?
Die Stadt Würzburg feiert den Erfolg der diesjährigen Veranstaltungen völlig zurecht. Ein neuer Besucherrekord wurde erreicht.
Der Hafensommer ist in Würzburg nach fast 20 Jahren endlich angekommen, hat seinen Platz im Veranstaltungskalender gefunden und – ganz wichtig – den notwendigen gesellschaftlichen und kommunalpolitischen Rückhalt.
Mich freut es natürlich ebenso, dass die Hafentreppe – summa summarum – einen solchen Zulauf erfahren hat.
Musikalisch hat mich diese breitgefächerte Veranstaltungsreihe in diesem Jahr allerdings nur selten berühren können. Soviel „Fehltage“ hatte ich bisher noch nie!
Das seitens der Veranstalter immer wieder und gerne bemühte Etikett „Entdeckerfestival“ traf zumindest für mich in diesem Jahr nicht zu, wenn ich von ganz, ganz wenigen Veranstaltungen absehe.
Der „Hafensommer Freundeskreis“ ist wohl aufgrund dessen mittlerweile nahezu komplett von Bord gegangen.
Mit den ersten Jahren des Würzburger Hafensommers unter musikalischer Leitung von Jürgen Königer hat das alles inhaltlich nahezu nichts mehr zu tun.
Aber, es ist völlig verständlich, dass man die Veranstaltung, die im Jahr 2016 regelrecht auf der Kippe stand, zunächst stabilisieren, das inhaltliche Angebot auf alle möglichen in Frage kommenden Besuchergruppen abstimmen musste.
Wir alle dürfen den Vertretern der Stadt dankbar sein, dass es dieses Angebot überhaupt noch gibt.
Am Ende geht es um die weitgehende Minimierung der finanziellen Verluste, die mit dem Hafensommer sicherlich noch immer einhergehen.
Eine „schwarze Null“ dürfte wohl auch in diesem Erfolgsjahr nicht erreichbar sein. Kulturelle Veranstaltungen mit einem solch breiten Spektrum kommen in der Regel ohne öffentliche Zuschüsse nicht aus.
Ich möchte am Ende nicht lamentieren, habe auch keinen Grund dazu. Insgesamt habe ich bis zum Schluss einige sehr schöne Stunden am Fuße des Heizkraftwerkes als Konzertfotograf und Musikbegeisterter verbringen dürfen.
Am Ende geht es mir persönlich allerdings nicht nur um das Privileg der Fotografie während der Veranstaltungen, sondern eben auch um die präsentierten Inhalte selbst.
Und insofern muss ich mir die entscheidende Frage stellen:
„Passt es denn noch?“
In den vergangenen zwei Wochen habe ich auch Stimmungen und Impressionen mit dem iPhone gesammelt. Eine Auswahl von alledem möchte ich hier als Nachlese präsentieren.
Die Bandfotos findet Ihr nach wie vor auf music-on-net.de.
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