Frankfurt am Main: Stadtansichten (18.09.2026)

Zur Ausstellungseöffnung von Tony Rizzi und zur Ausstellung von Helmut Fricke nach Frankfurt am Main

Datum: 18.09.2026
Kamera: iPhone 15 Pro Max


Ja, schon wieder Frankfurt.

Mit dem Deutschlandticket ist diese Stadt für mich gut erreichbar.

Zwei Ziele habe ich heute angepeilt:

Die Ausstellungseröffnung, sprich Pressetermin, für die Fotos von Tony Rizzi im FFF, sowie der Besuch der Ausstellung „9/11 – Under Attack“ mit Fotos von Helmut Fricke.

Ich starte vom Würzburger Hauptbahnhof gegen 8:35.

Der Zug hat etwas Verspätung als er in Frankfurt ankommt. Mit der U4 bin ich schnell am Römer. Von da aus sind es nur noch wenige Schritte bis zum FFF.

Um 11:00 startet der Presserundgang im Beisein des Künstlers.

Danach gönne ich mir zur Stärkung ein Schweineschnitzel mit Pommes und Currysauce.

Frankfurt am Main - Schweineschnitzel in der braubachstrasse

Ich sitze draußen und kann die Passanten beobachten. Im Anschluss daran nur wenige Schritte bis zum Massif Central, dessen Eingang ich nicht gleich finde. Dabei ist es ganz leicht, wenn man zunächst den Hof betritt. Mehr Infos zu diesem Kulturzentrum bei der nachstehenden Galerie.

Das Titelbild dieses Beitrags habe ich mit Bedacht gewählt.

In den Sozialen Netzwerken kursieren immer wieder Bilder vom spontanen Auftritt der Doors am 13.09.1968 auf dem Frankfurter Römerberg.

Im Film kann man erkennen, dass die legendäre Band unterhalb des Balkons des Frankfurter Rathauses platziert war.

Der Hintergrund eines SW-Fotos stellt sich in etwa so dar, wie ich die Häuserzeile aus den 1950er Jahren fotografiert habe.


Bildergalerie | Station To Station


Bildergalerie | Massif Central

Frankfurts „urbanes Interface“

Im historischen Bethmannhof, nur wenige Schritte vom Römer entfernt, hat Frankfurt einen Ort gefunden, an dem sich Gastronomie, Kultur und Stadtgesellschaft auf besondere Weise verbinden.

Das Massif Central versteht sich nicht als gewöhnliches Café und auch nicht bloß als Veranstaltungsstätte. Vielmehr ist es ein urbanes Interface – eine offene Schnittstelle zwischen Kreativwirtschaft, Design, Musik, Kulinarik und gesellschaftlichem Austausch.

Das Gebäude in der Bethmannstraße 7–9 blickt auf eine lange Geschichte zurück. Einst nutzte die Bethmann Bank die Räume; nach dem Auszug des Instituts standen sie mehrere Jahre leer.

Seit 2023 wird der Bethmannhof vom Massif Central neu belebt.

Das Projekt setzt dabei auf Mischnutzung und versteht den historischen Bestand als wandelbare Bühne für unterschiedliche Formate.

Tagsüber lockt das Massif Central mit gastronomischen Angeboten, darunter die Cantina Social. Abends verwandeln sich die Räume in Treffpunkte für Konzerte, Ausstellungen, Diskussionen, Märkte und Unternehmensveranstaltungen.

Gerade diese Mischung macht den Reiz des Hauses aus.

Hier begegnen sich Büroangestellte, Künstlerinnen, Studierende, Touristinnen und Nachbarschaft, ohne dass eine Gruppe den Ort vollständig für sich beansprucht.

Die Atmosphäre lebt von einem bewussten Kontrast. Historische Architektur trifft auf zeitgenössische Gestaltung, informelle Begegnung auf professionell kuratierte Veranstaltungen.

Das Massif Central schafft damit einen Raum, der nicht nur konsumiert, sondern aktiv genutzt und mitgestaltet werden kann.

Auch über Frankfurt hinaus wirkt das Konzept. Mit Massif E in den ehemaligen E-Kinos an der Hauptwache erweitert die Projektgesellschaft ihr Modell um Kunst, Film, Design, Kulinarik und gesellschaftlichen Diskurs.

So steht das Massif Central beispielhaft für eine neue Form innerstädtischer Kulturarbeit.

Leerstände werden nicht bloß verwaltet, sondern in lebendige, flexible und gemeinschaftliche Orte verwandelt.


Bildergalerie | Frankfurt