Berlin – Museumsinsel
Besuch am 1. März 2011
Optimales Wetter für einen Spaziergang auf der musealen Insel. Die Fotos zeigen unter anderem die Alte Nationalgalerie, das Neue Museum, das Pergamon-Museum, das Bode-Museum, die Monbijou-Brücke, den Berliner Dom, sowie das Galeriehaus von David Chipperfield am Kupfergraben.
Das kulturelle Herzstück der Hauptstadt
Die Museumsinsel im nördlichen Teil der Spreeinsel in der historischen Mitte Berlins gehört zu den bedeutendsten Museumskomplexen Europas und ist seit 1999 UNESCO-Welterbe. Das Ensemble aus fünf herausragenden Museumsbauten wurde zwischen 1830 und 1930 errichtet und spiegelt in seiner Architektur wie in seiner Sammlung die Ideen der Aufklärung: Kunst, Wissenschaft und Bildung sollten der Öffentlichkeit zugänglich sein.
Das Bauensemble umfasst:
- Altes Museum (eröffnet 1830): Das erste öffentliche Museum Preußens, erbaut von Karl Friedrich Schinkel. Es zeigt Meisterwerke der griechischen, etruskischen und römischen Antike
- Neues Museum (1855): Heimat der berühmten Nofretete-Büste und bedeutender archäologischer Sammlungen zur Frühgeschichte und ägyptischen Kunst
- Alte Nationalgalerie (1876): Präsentiert Kunst des 19. Jahrhunderts, darunter Werke von Caspar David Friedrich, Adolph Menzel und Auguste Rodin.
- Bode-Museum (1904): Beherbergt Skulpturen, Münzen und byzantinische Kunst.
- Pergamonmuseum (1930): Weltbekannt für antike Architekturwerke wie den Pergamonaltar, das Ischtar-Tor und die Mschatta-Fassade.
Alle Museen sind architektonische Meisterwerke, gestaltet von bedeutenden Baumeistern ihrer Zeit – darunter Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und anderen.






































